Was ist an MLM eigentlich so „schlimm“? – Teil 1/5

„Biete Geschäftsmöglichkeit! – Kein MLM“

So wie ich, haben Sie sicherlich auch schon diese Anzeigen in den Stellenmärkten der Tageszeitung gesehen, in denen Ihnen der Inserent versichert, dass es sich bei dieser Möglichkeit nicht um MLM handelt.

Für den Fall, dass Sie nicht so vertraut mit MLM (oder häufig auch als Multi Level Marketing oder Network Marketing bekannt) sind, muss Ihnen eine solche Formulierung, „Kein MLM“, den Eindruck vermitteln, dass es sich bei MLM um etwas Unangenehmes, Unerwünschtes oder gar Unseriöses handelt.

So ging es zumindest mir lange Zeit, bis ich mich daran machte, herauszufinden, was Network Marketing eigentlich ist.

Mit ein Grund für das Misstrauen, das MLM entgegengebracht wird, ist, die Verwirrung. Die Verwirrung darüber, was Multi Level Marketing eigentlich ist.

Häufig ist es nämlich so, dass MLM mit Pyramidensystemen gleich gesetzt wird.

Und das ist der große Fehler! Denn mit Pyramidensystemen hat Network Marketing nun wirklich nichts zu tun.

MLM ist ein vollkommen legales und gesetzlich erlaubtes Business-Modell.

In dieser 5-teiligen Artikelserie werden wir uns das Busines Modell Network Marketing genauer ansehen:

  • Was es ist?
  • Wie es funktioniert
  • Die Vor- und Nachteile dieses Systems
  • Und wer am ehesten mit Network Marketing Erfolg haben wird.

Sie können nie wissen, ob Sie Ihre größte Chance für ein erfolgreiches Home-Business übersehen haben, wenn Sie MLM nicht zumindest kennengelernt haben.

Was MLM wirklich ist

Eigentlich ganz einfach. Network Marketing umfasst den direkten Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen mittels persönlicher Empfehlung durch unabhängige Vertriebspartner. Im Gegenzug erhalten Sie vom Hersteller der Produkte bzw. Dienstleistungen für den Verkauf der aus der Weiterempfehlung resultiert eine Provision.

Dadurch, dass es kein Ladengeschäft gibt oder Sie niemals Werbung in den Massenmedien, wie TV, Radio oder Zeitschriften sehen, unterscheidet sich Network Marketing von dem sogenannten „normalen“ Geschäft.

Zusätzlich zu Ihren Produktempfehlungen, gewinnen Sie (oder auch sponsorn Sie) weitere unabhängige Partner, die ebenfalls über Weiterempfehlungen Produkte und Dienstleistungen vermarkten. Diese von Ihnen gewonnenen Vertriebspartner bilden das, was im Fachjargon als „Downline“ bezeichnet wird. Als „Sponsor“ oder „Mentor“ dieser Geschäftspartner erhalten Sie auf DEREN Verkäufe und natürlich auch auf Ihre eigenen Verkäufe eine Provision.

Ebenso bildet anders herum IHR Sponsor, der Sponsor IHRES SPONSORS, deren Sponsoren usw. Ihre „Upline“. Natürlich bekommt Ihre Upline (bis zu einer definierten Anzahl von Ebenen nach oben) eine Provision auf die von Ihnen und Ihrer Downline getätigten Verkäufe (bis zu einer definierten Anzahl von Ebenen nach unten).

Was ist anders an einem Affiliate-Programm …

Ich tue mich schwer den Unterschied zu einem mehrschichtigen Affiliate-Programm zu sehen. Niemand stellt in Frage, ob ein Affiliate-Programm eine Methode ist, sich Provisionen zu verdienen. Tatsächlich sind diese Affiliate-Programme oftmals das Rückgrad und die Lebensader derer, die in Ihren Anzeigen groß herausstellen, dass es sich nicht um MLM handelt. Aber warum? Was läuft da genau ab? Was ist daran so erschreckend, wenn wir eine Geschäftsmöglichkeit als MLM bezeichnen?

Mit dieser Frage möchte ich Sie erst einmal zum alleine lassen und zum Nachdenken anregen. Soweit für heute in diesem ersten von fünf Teilen über das MLM, Multi Level Marketing oder auch Network Marketing Business.

Im nächsten Teil werden Sie erfahren, wie Sie ein seriöses MLM-Programm von einem verbotenen Pyramidensystem unterscheiden und wie Sie das richtige Network Marketing Unternehmen finden.

Ich wünsche bis dahin alles Gute und viel Erfolg

Ihr

Kurt Laux

Bildquelle: Birgit-Lieske_pixelio.de