Die Vor- und Nachteile des Franchising

In den letzten Beiträgen in meinem Blog, habe ich Ihnen einiges über die Möglichkeit erzählt, sich mit Network Marketing selbständig zu machen. Heute erfahren  Sie etwas über eine fast ebenso gute Möglichkeit Ihr eigenes Geschäft aufzubauen; FRANCHISING.

Statistiken bzgl. Franchising besagen, dass alleine in Deutschland knapp 1.000 Franchise- Marken mit mehr als 450.000 Beschäftigten und einem Umsatz von mehr als 45 Mrd. Euro existieren.

Die Zahlen zeigen sehr eindrucksvoll, dass Franchising ein etabliertes Geschäftsmodell ist, das offensichtlich auch noch lukrativ ist.

Überall auf der Welt entscheiden sich Menschen in ein Franchisesystem einzusteigen anstatt eine eigene Geschäftsidee alleine und ohne die Gewissheit zu starten, dass es funktionieren könnte.

Das tolle an Franchising ist,

  • dass bereits alle Marktdaten besorgt und analysiert
  • sowie Marktforschungen durchgeführt wurden
  • und dass die Business-Pläne schon existieren, bereits erprobt sind
  • und in der Praxis erfolgreich eingesetzt werden.

Deshalb gehen junge und alte Existenzgründer gerne den Weg des Franchisenehmers (oder auch des Network Marketings), bei dem Sie in ein laufendes und profitables System einsteigen und trotzdem ihr eigener Boss sein können.

Die Vorteile des Franchising

Wenn das Arbeiten im Angestelltenverhältnis also nicht Ihr Ding ist, dann ziehen Sie ernsthaft in Erwägung ein Franchise-Business (oder Network Marketing) zu starten, denn es hat viele Vorteile:

  • Wenn Sie im Franchise starten, dann starten Sie mit einem Geschäft, das sich bereits bewiesen hat und funktioniert. Das Geschäftskonzept ist rund und in allen Belangen fertig und viele Anfangsprobleme wurden bereits von der Person ausgemerzt, die das Business konzipiert hat. Sie bekommen also ein fertiges Rund-um-Paket, das Sie nur noch starten müssen.
  • Als Franchisenehmer erhalten Sie nicht nur jegliche Unterstützung in Fragen des Marketings, der Kundenbeziehung, der Abrechnung, der Mitarbeiterschulung und der Standortwahl, sondern auch in Fragen alltäglicher Arbeitsabläufe. Sie werden mit Ihrem Einstieg Teil eines lokalen Netzwerks, das sich hinsichtlich aller geschäftlichen Fragen austauscht.
  • Lösungen für Rückschläge oder Probleme, die einem im Geschäftsleben immer wieder begegnen, bestehen bereits und sind zeitnah abrufbar. Der Franchise-Geber bietet kompletten technischen Support und sonstige Unterstützung an. Die Franchise-Unternehmer agieren hinsichtlich eingesetzter Technologie und Ausrüstung, Markenführung und Werbung wie eine Einheit.
  • Die Weiterentwicklungen und die Ausweitung des Geschäfts wirken sich auf die gesamte Gruppe aus und Unternehmensberater usw. werden immer für die gesamte Gruppe beauftragt.
  • Strategische Planungen, Produktentwicklungen, Entwicklung der Kaufkraft, Ausweitung von Aktivitäten, Markt-Untersuchungen usw. werden ebenfalls für die Gemeinschaft durchgeführt, so dass Sie als einzelner Franchisenehmer davon profitieren. Das Risiko trägt also nicht der einzelne Unternehmer, wie in anderen Geschäftsmodellen, sondern die Unternehmergemeinschaft.
  • Sie sind Ihr eigener Chef und arbeiten Tag für Tag auf die Absicherung Ihrer eigenen Zukunft zu. Ihre Hingabe und Ihre Mehrarbeit bringt Ihnen viele Vorteile und v.a. auch den Respekt anderer ein.
  • Dadurch, das Ihre Mitarbeiter vom Franchisegeber ausgebildet werden, erhalten Sie Arbeitskräfte, die sich auskennen und auch dann funktionieren, wenn keine ständige Kontrolle und Überwachung Ihrerseits erfolgt.
  • Außerdem achtet der Franchisegeber darauf, dass sich sein Konzept immer am Markt orientiert ist und entsprechende Veränderungen mitmacht. Sie als Franchisenehmer sind also immer up-to-date.
  • Viele Wirtschaftsexperten weltweit werden Ihnen bestätigen, das ein “Franchise-Modell der sicherste und verlässlichste Weg ist, sich selbständig zu machen.“ Franchising kann den Traum vom Betreiben eines eigenen Geschäfts wahr werden lassen ohne die normaler Weise damit verbundenen Komplikationen und Risiken eingehen zu müssen.

Diese Vorteile sind unbestreitbar alle vorhanden und machen die Existenzgründung per Franchise sicherlich zur besseren – weil risikoärmeren – Variante der Existenzgründung. Verglichen mit der Existenzgründung mit einer eigenen noch unerprobten Geschäftsidee.

Die Nachteile des Franchising

Aber so toll Franchising auch ist, es gibt doch einige nicht gerade unerhebliche Nachteile, von denen Sie zumindest gehört haben sollten. Denn einige sind auch ganz schön beängstigend.

  • Ein Franchisesystem in Lizenz zu nehmen kann ganz schön teuer sein.

Erhebungen der IFA (International Franchise Association) besagen, dass 20% aller Franchise-Systeme Anfangsinvestitionen von rund 200.000 Euro und über 50% von mehr als 50.000 Euro erfordern. Hinzu kommen noch regelmäßige Lizenzgebühren in Höhe von 3% bis 6% des Umsatzes. Und diese Gebühren sind zu zahlen; egal, ob Sie mit Ihrem Geschäft Gewinn machen oder nicht.

  • Für den Franchisegeber ist es dringend erforderlich, dass Sie sich als Franchisenehmer exakt an die Vorgaben im Handbuch halten.

Diese rigide „Gesetzestreue“ garantiert Einheitlichkeit und Durchgängigkeit. Aber es beschneidet Sie auch in Ihrer Kreativität und Unabhängigkeit, was wiederum zu Frustration bei Ihnen führen kann, wenn Sie sich selbständig gemacht haben, um sich eben nicht mehr alles vorschreiben zu lassen.

  • In ein Franchisesystem einzusteigen ist, wie jemanden zu heiraten, den man gar nicht oder nur kurz gekannt hat.

Was, wenn Ihr Franchisegeber im Laufe der Zeit immer distanzierter wird und seine Unterstützung nachlässt? Fakt ist, dass Sie als Franchisenehmer eine rechtlich bindende und langfristige Beziehung eingehen: Die durchschnittliche Länge eines Franchisevertrages beläuft sich auf 10,6 Jahre (laut IFA)

  • Die verhältnismäßig hohe Sicherheit, von der bei Franchising gesprochen wird, ist übertrieben.

Eine Studie zeigt, dass innerhalb einer vierjährigen Periode Franchise-Unternehmen doppelt so häufig aufgegeben wurden, wie kleine Unternehmen, die der Gründer gekauft hatte.

Aber auch hier gibt es Lügner und Betrüger

Wie bedauerlicher Weise in vielen anderen Bereichen des Wirtschaftslebens ist leider auch die Franchisebranche nicht vor „schwarzen Schafen“ gefeit. Einige unseriöse Franchise-Geber täuschen ihre Franchisenehmer und nehmen sie aus.

Seien Sie v.a. bei folgenden Franchise-Praktiken wachsam:

  • Überhöhte Preise für Ausstattung:

Einige Franchiser verlangen von Ihnen, dass Sie bestimmte Ausrüstungsgegenstände ausschließlich bei ihnen zu total überhöhten Preisen einkaufen.

  • Gebühren für unnötige Schulungen:

Skrupellose Franchise-Geber lassen Sie für vorgeschriebene aber völlig nutzlose Trainings zahlen.

  • Überzogene Versprechungen:

Einige Franchiser versprechen Ihren zukünftigen Franchisenehmern das Blaue vom Himmel.

Sie sehen also, dass Franchising – also das Gründen mit einem bereits etablierten und erprobten Geschäftskonzept und der Unterstützung eines gleichgesinnten Teams – schon deutlich einfacher und risikoärmer ist, als sich als Einzelkämpfer mit einer eigenen Geschäftsidee auf den Weg der Selbständigkeit zu machen. Jedoch gibt es einige schwergewichtige Nachteile dieses Gründerkonzeptes. Und einer davon ist das doch sehr häufig hohe benötigte Startkapital zwischen 50.000,- und 200.000 Euro. Umso schöner ist es, dass es mit Network Marketing ein Geschäftskonzept gibt, dass all die Vorteile des Franchising vereinigt und sogar diesen schwergewichtigen Nachteil des hohen Startkapitals eliminiert.

Ein Beispiel erfolgreicher Network Marketing-Konzepte nutze ich selbst für den nebenberuflichen Aufbau meiner Selbständigkeit.

Wenn Sie mal reinschnuppern wollen oder einfach an mehr Infos interessiert sind,
fordern Sie einfach hier den umfangreichen Erfolgsleitfaden KOSTENFREI an. Sie lernen Systeme kennen, mit denen Sie ein VOLLZEITEINKOMMEN in Teilzeit verdienen können.

Ich würde mich freuen, wenn wir uns demnächst mal telefonisch oder per Email treffen würden und wünsche Ihnen mächtig viel Erfolg.

Ihr

Kurt T.

Bildquelle: Gerd-Altmann-AllSilhouettes.com_pixelio.de